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Willkommen auf unserer Internetseite!


Wir sind ein Verein zur Förderung interkultureller Begegnungen und der Auseinandersetzung mit entwicklungspolitischen Fragestellungen. Hier finden Sie einige Informationen rund um den Verein und seine Projekte.
Letzte Posts

Corona-Krise: Berichte aus Arequipa (5)

Gabriela berichtet:"Ich bin Schülerin des Colegios „Ludwig van Beethoven“. Alles begann damit, dass es mir nicht gut ging - ich leide an einer Knochenfehlstellung, die häufige, regelmäßige Untersuchungen erfordert. Um die aufwendigen Untersuchungen und Behandlungen finanzieren zu können, organisierte meine Mutter eine Pollada. [Fest, bei dem ein typisch peruanisches Gericht mit Hühnchen verkauft wird, um Geld für einen sozialen Zweck zu sammeln.] Da die Untersuchungen, die feststellen sollten, ob eine Operation notwendig sei, dringend durchgeführt werden mussten, veranstalteten wir die Pollada sofort und sammelten ein wenig Geld. Aber genau einen Tag nach unserer Pollada rief die peruanische Regierung den Ausnahmezustand wegen Covid-19 aus und die Quarantäne begann. Das traf uns sehr hart, da wir zu Beginn kaum Geld zum Überleben hatten. Um diese Krise überhaupt zu bewältigen, mussten wir während der Quarantäne das Geld, das wir für meine Behandlungen angespart hatten, vollständi…

Video zur Hilfsaktion

Unterstützen Sie unsere Corona-Hilfsaktion für besonders von der Corona-Krise betroffene Familien in Arequipa, Peru!  Hier finden Sie das Video zu unserem Spendenaufruf: Wir unterstützen Familien in Arequipa mit einer Lebensmittelhilfe in Höhe von 150,-€. So konnte bisher die Versorgung von 40 peruanischen Familien mit Lebensmitteln für einige Wochen sichergestellt werden. Derzeit organisieren wir diese Hilfe für weitere Familien und bauen parallel dazu mit unseren peruanischen Partnern eine Essens- und Medikamentenausgabe in Arequipa auf.

Corona-Krise: Berichte aus Arequipa (4)

Hilda berichtet:"Zurzeit geht es mir sehr schlecht und ich bin sehr traurig. Ich habe drei kleine Kinder, die 10, 6 und 2 Jahre alt sind. Meinem Ehemann geht es auch sehr schlecht, er ist in in einer Stadt in der Nähe von Arequipa und er ist sehr krank. Selbst wenn er wieder gesund wird, wird er nicht arbeiten können. Auch ich kann nicht arbeiten, mit meinen drei Kindern. Vor der Pandemie gab es sonntags immer Treffen in der Nachbarschaft mit Essen, aber jetzt gibt es das nicht mehr. Ich weiß nicht, wie ich meine Familie versorgen soll. Jetzt bin ich alleine mit meinen drei Kindern. Ich danke Ihnen sehr für die Unterstützung in dieser schwierigen Situation, Gott segne Sie! Vielen Dank!"

Dora berichtet:"Zuallererst herzlichen Dank für Ihre Hilfe! Wir versuchen diese Krise irgendwie zu überstehen, denn es gibt ja keine Arbeit. Die Situation ist sehr schwierig und wir können nur Gott bitten, dass er uns hilft und uns bald aus dieser Pandemie rettet.Meine drei Kinder bewälti…

Corona-Krise: Berichte aus Arequipa (3)

Wilson berichtet:
"Ich heiße Wilson, bin 12 Jahre alt und gehe auf das Colegio Ludwig van Beethoven, wie auch mein Bruder Jaimer, der in die 3. Klasse der Grundschule des Colegios geht. Zusammen mit unserer Mutter Dionicia leben wir in Arequipa, kommen aber eigentlich aus Puno am Titicacasee.
Wir haben fast nichts hier in Arequipa, leben nur in einem Haus von guten Freunden. Daher sind wir sehr dankbar für Ihre Unterstützung.
Dankeschön! Gott segne Sie! Vielen Dank!"

Und hier ein Foto der Spendenübergabe durch den Direktor des Colegios Ludwig van Beethoven an unterstützte Familien, die kein Bankkonto besitzen:

Im Namen aller unterstützen Familien in Arequipa: ¡Herzlichen Dank und muchas gracias!

Corona-Krise: Berichte aus Arequipa (2)

Flor berichtet:
"Vielen Dank für die Unterstützung! Das hilft uns sehr in dieser schweren Krise. Gott segne alle, die diese Hilfe möglich gemacht haben!
Das hier ist derzeit unsere Küche, denn so können wir sparen und verbrauchen nur wenig Erdgas: Das sind unsere Pflanzen und unser Gemüse: Hier zwei Bilder von unserer Familie zu Hause; wir recyclen fast alles, um zu sparen:
Vielen Dank!"

Corona-Krise: Berichte aus Arequipa (1)

Reynaldo berichtet:
"Hallo, ich heiße Reynaldo, komme aus Peru, lebe in der "Ciudad blanca", der weißen Stadt Arequipa. Ich bin 32 Jahre alt und habe eine wunderbare Familie, ich habe zwei Kinder: eine 15 jährige Tochter und einen dreijährigen Sohn. Hier ein Bild von meiner Familie:

Seit drei Monaten, über 100 Tage, sind wir nun schon in Quarantäne, eingeschlossen, jeder in seinem Haus, wie uns die Regierung befohlen hat, um Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um uns nicht mit dieser Krankheit zu infizieren, die uns so hart trifft. Also, während dieser ganzen Zeit brach unsere Wirtschaft zusammen. Jeden Tag erleiden wir mehr diese Krise, da wir kaum etwas haben, um unserer Familie, unseren Kindern etwas zu essen zu geben.
Jeden Tag haben wir weniger, um Besorgungen zu erledigen. Zum Höhepunkt der Pandemie stiegen aufgrund der Quarantäne die Preise für Grundnahrungsmittel stark an und auch Medikamente kosten etwa das Dreifache. Es ist zur Zeit nicht einfach sie zu kaufen, in ei…

Corona-Hilfsaktion

Hilfe für betroffene Familien in Arequipa, Peru:
Wir helfen peruanischen Familien, die durch die Corona-Pandemie besonders stark betroffen sind und sich aufgrund fehlender Einkommensquellen bald nicht mehr mit dem Notwendigsten versorgen können.
Sie möchten mehr dazu erfahren oder sich mit einer Spende beteiligen? Hier finden Sie die Details zur Hilfsaktion und unsere Kontaktdaten!